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Unternehmen

25.02.2010
MFI im Regelbetrieb am Asklepios Klinikum St. Georg in Hamburg

 

Jeder kann das Risiko für den plötzlichen Herztod in sich tragen

Ab 1. März 2010 wird die Risikoeinschätzung für den Plötzlichen Herztod mittels Magnetfeld Imaging (MFI) am Asklepios Klinikum St. Georg in Hamburg im Regelbetrieb angeboten.

Über 100.000 Menschen in Deutschland sterben Jährlich am plötzlichen Herztod, die allermeisten von Ihnen auf Grund von hochfrequenten Herzrhythmusstörungen. Diese Todesfälle könnten durch geeignete Therapie z.B. mit einem implantierbaren Defibrillator (ICD) in der Regel verhindert werden. Bis heute war die Diagnose für die individuelle Einschätzung des Risikos jedoch sehr ungenau. So werden jährlich in Deutschland über 80.000 Menschen nicht als riskant identifiziert und sterben am plötzlichen Herztod. Andrerseits erhalten ca. 20.000 Menschen jährlich z.B. einen implantierbaren Defibrillator, der jedoch nie zum Einsatz kommt. Dies ist zwar in erster Linie gut für diese Menschen, doch jemand anderes hätte möglicherweise bei besserer Diagnostik mit diesem Gerät gerettet werden können.

Diesem gravierenden Problem tritt man nun in Hamburg mit dem neuen Apollo CXS gegenüber das ab 1.3.2010 am Asklepios Klinikum St. Georg in der Kardiologie unter der Leitung von Professor Karl-Heinz Kuck in den Regelbetreib geht. Hier kann nun jeder sein individuelles Risiko für den plötzlichen Herztod durch Herzkammerflimmern ermitteln und ggf. entsprechende Therapien einleiten lassen. Dr. Tönnis, leitender Arzt für Herzrhythmusstörungen, unterstreicht „Jeder kann das Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen in sich tragen, Voranzeichen gibt es oft nicht, deshalb ist eine regelmäßige Untersuchung für jedermann sehr wichtig. Die MFI Untersuchung hat keine Nebenwirkungen und ist in wenigen Minuten erledigt.“ Statistisch kommt in den meisten Fällen bei der mit ca. 300 Euro sehr günstigen Vorsorgeuntersuchung ein beruhigendes Ergebnis heraus, und man sagt, in 18 bis 24 Monaten sehen wir uns wieder zur nächsten, hoffentlich beruhigenden Vorsorgeuntersuchung.

 
NEWS
22. 11. 2011
1,2 Mio. EUR Investment für neuen Magnetsensor

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19. 10. 2011
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20. 07. 2011
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