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Mit Hilfe des MFI können Kardiologen einschätzen, ob ein Mensch ein erhöhtes Risiko hat, zukünftig lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zu erleiden.
Weltweit sterben jährlich Millionen Menschen am Plötzlichen Herztod (PHT). Alleine in Deutschland sind es über 100.000 jedes Jahr und in rund 80 % dieser Fälle sind hochfrequente Herzrhythmusstörungen verantwortlich. Grundsätzlich kann jeder Mensch bedroht sein solange man die Bedrohung nicht ausschließt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Plötzliche Herztod bei ca. 50 % aller Fälle die erste Manifestation einer Herzerkrankung ist, der Betroffene also nichts von seinem Herzproblem wusste und daher auch keine Vorsorge treffen konnte. Mit dem von BMDSys entwickelten MFI-System Apollo CXS kann ein Kardiologe erstmals auf Basis der Magnetsignale des Herzens beurteilen, ob ein individuelles Risiko für den Plötzlichen Herztod besteht.
In Deutschland bieten die renommierten Fachzentren für Herzrhythmusstörungen am Klinikum Ludwigshafen unter Leitung von Prof. Seidl und am Asklepios Klinikum St. Georg in Hamburg unter Leitung von Prof. Kuck diese hoch moderne Untersuchung an. Weitere Zentren in Deutschland, wie z. B. an den Unikliniken in Jena und Tübingen, sowie in anderen europäischen Ländern sind in Planung.

